50 Jahre OGV Altmannstein

Am 23.03.1973 wurde der OGV Altmannstein gegründet. Dies haben wir am 21.10.2023 mit über 100 Gästen gebührend im Gasthaus Neumayer, an von Christina Gogl hübsch geschmückten Tischen, gefeiert. Einen Bericht hierzu gab es im Donaukurier, der Link und das Dokument dazu findet sicher weiter unten. 

Während der Feier konnte auch der Kontakt zum Kreisverband genutzt werden, um unsere nächsten Projekte gemeinsam zu gestalten. 

Es war ein schönes Fest und so war es auch nicht verwunderlich, dass es deutlich länger dauerte als gedacht. Lieben Dank an alle internen Helfer, dem Liturgiekreis, der Feuerwehr und zu guter letzt der Hagenhiller Blaskapelle unter der Leitung von Peter Häckl, die uns die ganze Feier über musikalisch begleitete.

Mit Holzofenbrot und vielen Blumen 
Obst- und Gartenbauverein Altmannstein feiert 50-jähriges Bestehen 
25.10.2023 | Stand 25.10.2023, 16:44 Uhr

Seit 50 Jahren gibt es den Obst- und Gartenbauverein Altmannstein. Die Vorstandsriege beschloss, dieses Jubiläum zu feiern. Am Samstagabend kam man dafür zusammen.

 

Der OGV Altmannstein wurde am 23. März 1973 im Gasthaus Neumayer unter Mitwirkung des damaligen Bürgermeisters Edmund Riepl gegründet. Erste Vorsitzende war Alexa Hummel, die Mutter des heutigen Altmannsteiner Bürgermeisters. Vize-Vorsitzender war Bernhard Krauser, Kassier Franz Kunz und weitere Gründungsmitglieder sind Bürgermeister Riepl, Adam Baumann, Maria Engl und die damalige wie heutige Wirtin Angela Neumayer.

 

Die 50-Jahr-Feier begann mit einem Dankgottesdienst für die gestorbenen Mitglieder. Auf dem Kirchplatz begrüßte die Hagenhiller Blaskapelle die OGV-Mitglieder mit einem Standkonzert. Pfarrer Wolfgang Stowasser zelebrierte den Gottesdienst, der musikalisch vom Altmannsteiner Liturgiekreis gestaltet wurde. In der Predigt ging Pfarrer Stowasser auf das Jubiläum ein. In diesen Monaten feierten viele Obst- und Gartenbauvereine in der Umgebung ihr Jubiläum, meistens das 50. Anfang der 1970er-Jahre fühlten sich viele Frauen und Männer angesprochen von der Idee, die Freude am Garten und in der Natur mit anderen im Verein zu teilen und auch etwas für die Ästhetik des Dorfes zu tun. Damit verbunden ist laut Stowasser der Gedanke des „Hegens und Pflegens“, der bereits im Buch Genesis in der Schöpfungsgeschichte formuliert wird. Gott habe dem Menschen die Erde geschenkt, damit er sie bebaue und behüte. Pfarrer Stowasser merkte auch an, das sich in den vergangenen 50 Jahren sehr viel geändert hat. Allgemein gehe der Bezug zur Natur schleichend verloren. Kinder müssten den Umgang damit in Kindergärten und Schulen erst wieder langsam lernen. Bei seinen Schlussworten wünschte der Pfarrer ein angenehmes Miteinander in den nächsten 50 Jahren.

 

Nach dem Gottesdienst gab es einen Festzug, angeführt von der Hagenhiller Blaskapelle, ins Vereinslokal. Vorsitzender Robert Lünse begrüßte den Eichstätter Altlandrat Anton Knapp, Kreisfachberaterin Anne Fröhlich und deren Vorgänger Peter Hecker, Vize-Bürgermeister Bernhard Arbesmeier und Altbürgermeister Adam Dierl, der immer ein offenes Ohr für den Verein gehabt habe. Es folgte ein gemeinsames Abendessen.

 

Altlandrat und stellvertretender OGV-Kreisvorsitzender Anton Knapp überbrachte Dankes- und Grußworte zum 50. Gründungsfest. Ihm sei bewusst, dass der Altmannsteiner OVG in der Vergangenheit sehr gut mit dem Kreisverband zusammengearbeitet und vor Ort unendlich viel im Sinne der Ortsgemeinschaft geleistet habe. „In unzähligen Stunden tragen Sie gemeinsam dazu bei, dass es in unseren Städten, Märkten und Gemeinden grünt und blüht“, betonte er. „Die Liebe zum Garten hat wohl, wie Sie selbst wissen, viele Gründe. Unter anderem eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, der Anbau von eigenem Obst und Gemüse, zudem hält Gartenarbeit fit und jung.“ Knapp verriet an dieser Stelle: Als er noch Landrat war, nach Feierabend nach Hause kam und seine Frau meinte, er solle noch etwas im Garten erledigen, habe er sich gedacht: „Wenn ich mal in Rente gehe, will ich eine Dreizimmerwohnung mit Balkon, dann kann ich die Gartenarbeit von oben anschauen.“ Gekommen sei es ganz anders: Er freut sich heute über die Gartenarbeit, weil sie entspannt und man draußen in der Natur ist, so Knapp. Er wünscht noch viele erfolgreiche Gartenjahre und überreichte eine Spende für den OVG.

 

Kreisfachberaterin Anne Fröhlich hat die Aufgabe, Gärtner und Gartenbauvereine zu beraten. Darum laufen bei ihr auch die Rückmeldung zusammen, wie es sich mit der Ernte, Schädlingsbefall und Weiterem in der Region verhält. Auch wird sie bei der Planung von gemeinschaftlichen oder öffentlichen Flächen einbezogen. „Es schaut am Anfang alles schön aus, aber wie sehen diese Flächen in zehn Jahren aus und was machen sie für einen Pflegeaufwand?“, formulierte sie wichtige Fragen ihrer Arbeit. Auch habe die Zeit viel verändert. Sie merke, dass die jungen Leute wieder vermehrt auf die Natur achten.

 

Vize-Bürgermeister Bernhard Arbesmeier ging in seinen Worten besonders auf den neuen Holzbackofen im Hofergarten ein. Dieser würde aber ohne die große Initiative von Josef Schmailzl nicht so betrieben, wie es zurzeit ist. Er dankte auch für die Pflege der Streuobstwiese. 

 

m Anschluss gab Josef Schmailzl einen fröhlichen und hintersinnigen Rückblick auf die vergangenen 50 Vereinsjahre.

Schmailzl dankte allen Mitwirkenden, Helfern und Unterstützern, auch Pfarrer Wolfgang Stowasser für die Gestaltung der Messe.  In der heutigen Zeit sei es auch nicht mehr so einfach, eine Lokalität für solche Veranstaltungen zu finden, weshalb auch ein Dankeschön an Angela Neumayer ging – in Form einer Ehrenurkunde und Vereinsnadel. Als Abschluss hatten etliche Helfer Kuchen und Küchl gebacken und aus dem Holzbackofen gab es frisches Bauernbrot zum Probieren. Somit fand der gemütliche Abend seinen Abschluss und jeder konnte noch als Dankeschön eine Christrose mit nach Hause nehmen.

 

                                                                                                                                                                 DK

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